Vier Generationen in Böckstein

Unsere Geschichte – GRUBERS seit 1920

Aus einem kleinen Café-Restaurant in Böckstein ist über mehr als 100 Jahre und vier Generationen das heutige GRUBERS gewachsen. Vieles hat sich in dieser Zeit verändert – das Haus, unsere Gäste und auch die Art, wie bei uns Urlaub gemacht wird.

Was geblieben ist, ist ein Familienbetrieb, in dem jede Generation ihre eigenen Spuren hinterlassen und GRUBERS ein Stück weiterentwickelt hat.

Wie alles begann – eine Geschichte, die bis heute erzählt wird

Bevor es GRUBERS gab, arbeitete unser Urgroßvater Johann Gruber im Sommer in der Alraune und im Winter als Hausdiener im Kaiserhof in Bad Gastein.

Aus dieser Zeit stammt eine Geschichte, die in unserer Familie bis heute erzählt wird: König Carol von Rumänien soll im Kaiserhof auf einer Treppe gestürzt sein. Johann fing ihn auf und verletzte sich dabei selbst – mehrere gebrochene Rippen waren die Folge. Aus Dankbarkeit, so die Familienüberlieferung, entschädigte ihn der König großzügig.

Dieses Geld wurde zum Grundstein für etwas Eigenes. 1920 eröffneten Johann und Hedwig Gruber in Böckstein ein kleines Café-Restaurant – dort, wo heute GRUBERS steht.

Damals konnte wohl niemand ahnen, was aus diesem kleinen Anfang einmal werden würde.

Ein Haus wächst mit seiner Geschichte

Das kleine Café-Restaurant von 1920 hatte mit dem heutigen GRUBERS noch wenig gemeinsam. Über die Jahrzehnte wurde das Haus immer wieder erweitert, aufgestockt und an die Bedürfnisse der Gäste angepasst. Der Südflügel und später der Nordflügel kamen dazu, aus einfachen Räumen wurden Gästezimmer und mit der Zeit hielten Bäder und immer mehr Komfort Einzug.

So entstand das heutige GRUBERS nicht mit einem großen Umbau, sondern Schritt für Schritt über mehrere Generationen hinweg.

Genau das möchten wir hier auch zeigen: mit alten Aufnahmen, auf denen man verfolgen kann, wie aus dem kleinen ursprünglichen Haus nach und nach das heutige GRUBERS wurde.

Unser Haus im Wandel

Fritz und Erni – jeder auf seine Weise

Auch die nächste Generation fand auf ganz unterschiedlichen Wegen zu GRUBERS. Erni stammte aus einer Weinbauernfamilie in Niederösterreich, arbeitete zunächst im Gesundheitswesen und kam dadurch nach Gastein und zum Heilstollen. Über Umwege führte ihr Weg schließlich ins Hotel – und dort übernahm sie über viele Jahre einen großen Teil der Verantwortung und führte den Betrieb im Alltag.

Fritz Gruber war hauptberuflich Lehrer und zuletzt als Hotelfachschullehrer in Bad Hofgastein tätig. Nach der Schule half er im Hotel mit. Gleichzeitig galt seine große Leidenschaft seiner Heimat Böckstein, ihrer Geschichte, dem Bergbau und der Natur – Themen, mit denen er sich intensiv beschäftigte und über die er auch publizierte.

Auch die nächste Generation wuchs bereits mitten im Hotelalltag auf: Gerti und ihre Schwester Irmi halfen von klein auf mit. Und Erni? Sie ist bis heute mit dabei und hilft noch immer, wo sie gebraucht wird.

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Mit Gastein hat sich auch GRUBERS verändert

Was als kleines Café-Restaurant begann, entwickelte sich mit dem Tourismus in Gastein immer weiter. Aus den ersten einfachen Übernachtungsmöglichkeiten wurden Gästezimmer mit mehr Komfort. Kur und Heilstollen prägten über viele Jahre den Tourismus, später gewann auch der Winter mit Skifahren und Wintersport immer mehr an Bedeutung.

Mit den Gästen veränderten sich auch ihre Wünsche. Eigene Badezimmer wurden selbstverständlich, Komfort und Ausstattung wichtiger und aus einem Aufenthalt in Gastein wurde mit der Zeit etwas ganz anderes als noch in den Anfangsjahren.

GRUBERS ist mit diesen Veränderungen mitgewachsen. Nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt – immer mit dem Blick darauf, was unsere Gäste gerade brauchen.

Und genau daraus entstand Jahre später auch eine Entscheidung, die GRUBERS bis heute ganz besonders prägt.

Als Urlaub mit Hund noch kein Trend war

Die Idee, GRUBERS auf Urlaub mit Hund auszurichten, entstand nicht am Schreibtisch, sondern aus unseren eigenen Erfahrungen. Mit Jockel, unserem Schäferhund-Berner-Sennen-Mischling, und Jerry, unserem Golden Retriever, waren Hunde längst ein selbstverständlicher Teil unseres Familienlebens – auch im Urlaub.

Doch eine Unterkunft zu finden, in der Hunde nicht nur erlaubt, sondern wirklich willkommen waren, war damals alles andere als einfach. Hotels, die sich gezielt auf Gäste mit Hund spezialisierten, gab es kaum.

Also entschieden wir uns ganz bewusst, selbst diesen Weg zu gehen. Was damals für manche noch ungewöhnlich war, wurde bei GRUBERS Schritt für Schritt zu einer echten Spezialisierung: aus „Hunde dürfen mit“ wurde ein Urlaub, bei dem Mensch und Hund gleichermaßen willkommen sind.

2009 übernahm Gerti den Familienbetrieb in dritter Generation. Schon als Kind hatte sie gemeinsam mit ihrer Schwester Irmi mitgeholfen, später sammelte sie über viele Jahre Saisonerfahrung in anderen touristischen Betrieben. Mit der Übernahme entwickelte sie auch den Weg zum Urlaub mit Hund konsequent weiter.

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Und manchmal braucht eine neue Idee einen Platz, von dem Jahrzehnte zuvor noch niemand geahnt hätte, wofür er einmal gut sein würde.

Wo früher Autos standen, schwimmen heute Hunde

Direkt neben GRUBERS befanden sich früher eine Autowerkstatt und ein Autohaus. Als der damalige Betreiber in Pension ging, kaufte Fritz Gruber das Grundstück – noch ohne zu wissen, welche Rolle dieser Platz viele Jahre später einmal für GRUBERS spielen würde.

Das dazugehörige Haus wurde hergerichtet und ebenfalls touristisch vermietet. Ein großer Teil des Grundstücks blieb jedoch lange ungenutzt.

Dann entstand eine Idee, die perfekt zu unserem inzwischen eingeschlagenen Weg passte: 2021 wurde genau dort unser Hundebadeteich gebaut. Wo früher Autos repariert und verkauft wurden, genießen heute unsere vierbeinigen Gäste das Wasser und den Garten.

Für uns ist dieser Platz damit auch ein schönes Stück GRUBERS-Geschichte: Aus einem Grundstück, das Fritz einst ohne konkreten Plan für seine spätere Nutzung kaufte, wurde viele Jahre später eines der besonderen Herzstücke unseres Urlaubs mit Hund.

Stillstehen war bei GRUBERS noch nie so unser Ding

Mit einem Haus, das über mehr als 100 Jahre gewachsen ist, gibt es immer etwas, das man bewahren, erneuern oder noch ein Stück besser machen kann. Eigentlich vergeht bei uns kaum ein Jahr, in dem nicht irgendwo etwas Neues entsteht.

Mal sind die Zimmer an der Reihe, mal werden Bäder erneuert oder die Küchen unserer Apartments auf den neuesten Stand gebracht. Oft sind es aber auch die vielen kleinen Dinge, die man als Gast vielleicht gar nicht sofort bemerkt – die gemeinsam aber einen großen Unterschied machen.

Manchmal sind die Projekte größer. 2023 haben wir unsere Energieversorgung grundlegend umgestellt: Die Ölheizung wurde durch eine moderne Pelletheizung ersetzt, eine Photovoltaikanlage kam dazu und Teile der Haustechnik wurden umfassend erneuert.

Dabei bedeutet modernisieren für uns nicht, alles Alte verschwinden zu lassen. Ganz im Gegenteil: Alte Holzbalken, die irgendwann einmal hinter Verkleidungen verschwunden waren, haben wir wieder freigelegt und sichtbar gemacht. Denn manches gehört einfach zu diesem Haus und seiner Geschichte.

Auch familiär geht die Entwicklung weiter: Seit 2024 arbeitet Tobias als vierte Generation Vollzeit im Betrieb. Schon lange davor war er bei Umbauten, technischen Projekten sowie deren Planung und Umsetzung mit dabei. Heute übernimmt er immer mehr Verantwortung dafür, GRUBERS weiterzuentwickeln.

Wenn ein Projekt fertig ist, haben wir meistens schon die nächste Idee, was wir für unsere Gäste noch verbessern könnten.

Vier Generationen – und noch viele Ideen

Von Johann und Hedwig über Fritz und Erni und Gerti bis zu Tobias: Vier Generationen haben GRUBERS geprägt, verändert und immer ein Stück weiterentwickelt.

Mehr als 100 Jahre Familiengeschichte bedeuten für uns dabei nicht, zurückzuschauen und zu sagen: Jetzt ist alles fertig. Eher das Gegenteil. GRUBERS hat sich immer verändert – und genau das soll auch so bleiben.

Unsere mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte wurde auch von der Wirtschaftskammer Salzburg gewürdigt. Für uns ist das vor allem ein schöner Anlass, zurückzublicken – auf ein kleines Café-Restaurant, aus dem über Generationen das heutige GRUBERS geworden ist.

Und während wir diese Geschichte erzählen, gibt es längst wieder neue Ideen, wie es weitergehen könnte.

Unsere Geschichte wird weitergeschrieben.